"Backt mit und für viele" lautet die Divise, denn gemeinsam ist das Leben ein Zuckerschlecken. Kollektives Backen bringt euch buntere Kekse auf den Teller und mit Vielfalt springen wir am liebsten ins Vergnügen. Hand aufs Herz - Jux, Tollerei und Liebe schmeckt man ja auch bei jedem Bissen – sogar, bzw. grad dann, wenn mal was nicht so glatt läuft... 

Kekse Kekserl
©️Anna Zora

Woher stammt das gegenständische Kekserl wohl?

Na klar: von der Omama und es ist das beste Kekserl, dass sich weit und breit in unsrem Zuckergoscherl finden lässt. Esa’s Traudel-Oma, die am Fuße des Grazer Hausbergs dem Schöckel residiert, beschenkt ihre 4 Kinder zu jedem Geburtstag damit. No excepltions, no excuses. An Weihnachten kommt dann in extremer Vorfreude auch der Rest der Sippe zum Zug. Das Orangenkekserl ist so heilig, dass die Dose immer nur ganz kurz geöffnet werden darf und man vor dem Verzehr das Kekserl huldig dankend Richtung Schöckel hebt. Vatikan, Mekka und Co. haben da nix zu melden. 

©️ Anna Zora

Das brauchst du dazu:


250 Gramm                   Butter    

90 Gramm                     feiner brauner Zucker 

90 Gramm                     Staubzucker

2                                     Eigelb

3                                     ganze Eier     

Prise                              Salz

2 Teelöfferl                    Orangenpulver extra fein oder Orangenzeste

1 Teelöfferl                     Zitronenpulver extra fein oder Zitronenzeste

1 Teelöfferl                     Vanille-Puderzucker

300 Gramm                   glattes Mehl

300 Gramm                   Bitterorangen-Marmelade / Marmelade deiner Wahl

300 Gramm                     Kuvertüre

Optional: 1 Teelöfferl geriebener Ingwer

Und nun ans Werk. Das A & O der Sache: 

1. Temperatur – alle Zutaten müssen bedingungslos zimmerwarm sein.

2. Lass dir Zeit Baby – Geduld & Ausdauer werden immer belohnt – zizerlweise kommt alles hinzu, je mehr gerührt wird, desto besser.

Die Zutaten werden nach der Reihe mit Ruhe und Gespür zu einem Teig gemixt. Je kleiner die beigemengten Portionen, desto besser kann sich alles samtig. Das Mehl kommt ganz zum Schluss dazu. Das Backrohr darf gegen Ende des Mixtur-Prozesses auf 170 Grad Umluft vorheizen.

©️Anna Zora

Mit der Teigspritzmaschine werden die Kekse in gezwirbelten Pyramiden aufs Backpapier platziert. Obacht, Abstand lassen – die Sache verläuft sich zu perfekten Kreisen. 5-10 Minuten ins Rohr damit, bis die Kreise weißgoldig sind. Extra Clou: wenn ihr länger braucht, lieber zwischenzeitlich nochmals mit dem Mixer Aufruhr schaffen und niemals direkt auf das heiße Blech spritzen!

Die ausgekühlten Kekse gehen dann auf Partnersuche nach der symmetrischen zweiten Hälfte und werden mit Hilfe von Orangenmarmelade vereint. Als nächstes die Kuvertüre erwärmen – Temperieren nicht vergessen – und Kekse ein Drittel eintauchen.

Die Orangenkekse halten sich gut. Sie werden sogar immer besser, je länger man sie in der Dose ‘abliegen’ lässt – Oma gibt ihnen immer ein bis zwei Wochen zum Reifen. Einige Zutaten für die Kekserl – wie Butter, Orangen, Ingwer, Eier oder Mehl – kannst du online auf www.markta.at/einkauf bestellen